Deutschland – ein wichtiger Knotenpunkt für den internationalen Güterverkehr

Als Europas größte Volkswirtschaft und mit dem vierthöchsten BIP der Welt ist Deutschland weltweit führend im Export. Der Güterverkehrsbereich in Deutschland wird von einer Vielzahl von Reedereien und Frachtunternehmen unterstützt. Deutschland importiert zwar Brennstoffe und Rohstoffe, hat aber einen großen Handelsüberschuss, und seine Exporte sind in vielen Überseemärkten sehr gefragt. Tatsächlich war Deutschland nach Angaben der Welthandelsorganisation von 2003 bis 2008 der weltweit größte Exporteur ein wichtiger Akteur in Spedition und internationaler Fracht. Im Jahr 2009 war es der zweitgrößte Exporteur der Welt und der drittgrößte Importeur von Waren, während es immer noch einen Handelsüberschuss von fast 200 Milliarden Dollar erzielte. Deutschland ist Weltmarktführer im Maschinenbau mit einem Anteil von ca. 20% am Weltmarkt. Deutschlands wichtigste Handelspartner sind die Europäische Union, insbesondere Frankreich, und die Vereinigten Staaten. Seit der Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004 hat Deutschland auch den Güterverkehr und den Handel mit Ländern wie Zypern, der Tschechischen Republik, Estland und UngarnFrachtdienste von und nach Deutschland sind geprägt von der Lage des Landes mitten in Europa. Es grenzt an mehr europäische Länder als anderswo. Dazu gehören Dänemark, Polen, die Tschechische Republik, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Belgien und die Niederlande. Es grenzt an die Nordsee im Nordwesten und die Ostsee im Nordosten. Deutschland wird von einigen der wichtigsten Flüsse Europas wie Rhein, Donau und Elbe durchzogen.

Mit seiner Lage im Zentrum Europas und seinem hohen Import- und Exportvolumen ist Deutschland zu einem wichtigen Drehkreuz für den Transport und den internationalen Güterverkehr geworden. Das kann man sehen in den hochmodernen Transportnetzen der Spedition und Reederei gefunden. Erstens gibt es das Autobahnnetz, auf dem die meisten Strecken keine Geschwindigkeitsbegrenzungen haben. Die Hochgeschwindigkeitszüge, der Inter City Express (ICE), fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km / h und verbinden deutsche Großstädte mit internationalen Zielen. Diese werden von vielen Reedereien und Frachtunternehmen genutzt, die internationale Fracht von oder nach Deutschland transportieren wollen. In Deutschland gibt es auch eine Reihe von Flughäfen, wobei Frankfurt International und Munich International die globalen Drehkreuze von Lufthansa sind. Weitere wichtige Flughäfen sind Berlin Tegel, Berlin Schönefeld, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Leipzig. Auch dies ist für die Reederei und die Spediteure sehr wichtig und festigt Deutschlands Position als internationale Drehscheibe für den Güterverkehr. Sie verbindet die Elbe mit der Ems, der Ems mit der Dortmunder und der Ostsee und der Nordsee. Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Ostsee mit der Nordsee. Der Rhein ist der wichtigste Fluss und transportiert mehr Güter als jede andere europäische Wasserstraße. Die Gesamtlänge der Binnenwasserstraßen beträgt 7500 km. Die wichtigsten Binnenhäfen sind Duisburg, Köln, Bonn, Mannheim und Karlsruhe am Rhein, Magdeburg und Dresden an der Elbe und Kiel am Nord-Ostsee-Kanal. Wichtige Häfen sind Rostock, Lübeck, Emden, Hamburg und Bremen. Hamburg ist mit einem Drittel aller Gütertransporte der größte Hafen in Deutschland und seit dem Mittelalter eine “Hansestadt” im Herzen des internationalen Handels in Europa. Als Drehscheibe für den internationalen Güterverkehr gilt das nicht überraschend, dass Deutschlands Handelsfreunde vielfältig und weit verbreitet sind. Frankreich ist das Ziel von 10% des Güterverkehrs mit Exporten aus Deutschland, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 9% und Großbritannien mit 8%. Auf Italien entfallen 7% aller internationalen Güter aus Deutschland, gefolgt von den Niederlanden und Belgien. China ist Heimat für 3% des Güterverkehrs aus Deutschland, Russland 2% und Japan knapp 2%. Der Güterverkehr zwischen Deutschland und China ist schnell gewachsen, sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten.

Das Wachstum der Binnenwirtschaft in Deutschland wurde durch die kostspielige und langfristige Integration der ostdeutschen Regionen, eine alternde Bevölkerung und hohe Arbeitslosigkeit gebremst Deutschland dominiert weiterhin die internationalen Frachtmärkte. Reedereien und Spediteure gedeihen weiterhin in dieser robusten Wirtschaft. Die Exporte und Importe in Deutschland sind weiterhin hoch. In Verbindung mit seiner zentralen Position in Europa und der damit einhergehenden Rolle als Güterverkehrsknotenpunkt ist Deutschland ein wichtiger Impulsgeber für internationale Handels- und Güterverkehrsleistungen weltweit.

Stephen Willis ist Geschäftsführer von RW Freight Services, einem in Großbritannien ansässigen Güterverkehrsunternehmen, das 1971 gegründet wurde und weltweite Speditionsdienstleistungen einschließlich Spezialtransporte von und nach Deutschland betreibt.

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